Ich freue mich, dass Sie unsere Verlagsseite gewählt haben. Erhalte ich doch so die Möglichkeit, Ihnen zu erzählen, wieso ein 67ig jähriger Mann mit dem Schreiben begonnen hat.

Die Idee ein Buch zu schreiben ist wenige Wochen nach dem Tod meines Großvaters Gustav Hermann Hesse entstanden. In seinem Nachlass fand ich Zeichnungen, handschriftliche Notizen und Briefe. Der deutschen Schrift mächtig, fand ich sehr schnell heraus, welch wahnsinnig interessante Materialien ich in den Händen hielt. Aber der gewöhnliche DDR-Alltag hatte keinen Platz für Geschichten, die Preußen betrafen.

Danach folgten spannende Jahre des Neubeginns in meiner Heimat. Ich selbst durfte das gegliederte Sozialsystem der Bundesrepublik in den neuen Bundesländern mit aufbauen. Deshalb kam ich erst 2009 dazu, mich wieder an den Schuhkarton mit Großvaters Aufzeichnungen zu erinnern. Es dauerte drei Jahre bis der erste Roman „Die Erben der Grafen von Mansfeld“ druckreif war.

Im gleichen Jahr erschien „Maria Anna und die Schwarze Schar“. Mit diesen Büchern möchte ich Leser daran erinnern, dass unsere Geschichte viele Gesichter hat. Wir sollten wieder lernen auf Leistungen unserer Vorfahren stolz zu sein, ihre Fehler erkennen und dafür sorgen, dass sie niemals wieder gemacht werden.

Wenn Sie meine Bücher lesen und sie gefallen Ihnen, dann schreiben Sie es mir. Ich bin allerdings sicher, es gibt auch Menschen, die Einwände haben, auch dafür werde ich dankbar sein. Denn jede Meinung hilft neue Denkweisen zu entwickeln.

Herzlichst

Otto Kurt Dieter Hesse 

Telefon: 03628-603555
eMail: autor@okd-hesse.de

Frederike

Die Dame im lindgrĂĽnen Kleid

Als sich im Juni 1847 für die Kadetten Friedrich und Karl die Pforte der Berliner Kadettenanstalt zum ersten Wochenendurlaub öffnete, ahnten sie nicht, in welche Turbulenzen ihr Leben in den nächsten zwei Jahren geraten würde. Alles begann auf einer Erkundungsfahrt in einer Droschke durch Berlin. Bald stellten sie fest, sie wurden verfolgt. Es waren die charmantesten Verfolgerinnen, die man sich vorstellen konnte: Frederike und Henriette, zwei Kurtisanen aus dem Haus der Madam Bernhard, Friedrichstraße 63. Acht herrliche Monate voller Liebe gönnte das Leben dem Kadetten Friedrich. Dann zogen finstere Wolken über Berlin auf. Im Hof der Kadettenanstalt bezogen Grenadiere ein Feldlager und übernahmen die Ausbildung der Kadetten. Als Karl entdeckte, dass seine Schwester Greta von den Grenadieren entführt wurde, schritten die Kadetten zur Selbsthilfe. Ihre Befreiungsaktion endete mit der Entdeckung der toten Kurtisane Henriette.
Der Husar Tobias von Wenzel wurde beauftragt dieses Verbrechen aufzuklären. Doch ihm blieb nicht mehr viel Zeit, denn die Kadetten wurden zur Niederschlagung der Märzrevolution befohlen. Der Sturm auf die Barrikaden begann und endete mit dem Fund der Leiche Frederikes. Hat sie ihr Wissen mit dem Leben bezahlen müssen? Erst im Herbst 1848 konnte Tobias von Wenzel den Mörder im Kieler Gasthaus „Zur Zarin“ stellen. Dieser Fahndungserfolg war die Geburtsstunde der Abteilung „Heeresdelikte“.

Das Buchcover

Das Buchcover wurde mit drei Zeichnungen von Laura Kiesewetter aus Eisenach gestaltet. 

ISBN 978-3-946031-10-9 / Preis: EUR 18,50

ISBN 978-3-946031-07-9  / Preis: EUR 19,70

Maria Leopoldine

Das Findelkind vom Kloster Heiligkreuztal

Im Jahre 1750 finden Nonnen an der Pforte der Wallfahrtskirche auf dem Berg Bussen ein neu geborenes Mädchen und taufen es auf den Namen Maria Leopoldine. Sie wächst heran, lernt und studiert die nächsten fünfzehn Jahre im Kloster Heiligkreuztal.

Ausgebildete als Heilerin folgt sie dem Ruf des Bischofs von Passau, um auf einem Schiff der Schwabenflotte als Schwester Dienst zu leisten. Diese Flotte bringt Kriegsveteranen auf der Donau ins Banat. Die Entscheidung der Äbtissin Josepha von Vivie der Professin Maria Leopoldine bei ihrer Verabschiedung die Kette auszuhändigen, die man einst beim Findelkind gefunden hatte, sollte verhängnisvolle Folgen haben.

Auf dem Schiff lernt sie den Harzgeroder Arzt Doktor Andreas Fritz kennen und schätzen, jedoch als in Visigrad Hofrat von Colloredo an Bord kommt, beginnt ihre heile Welt zu wanken.

Als Diebin der Kette verdächtigt, glaubt sie plötzlich die Wurzeln ihrer Herkunft erkennen zu können. Ihr Dienst als Heilerin endet am Ufer der Donau in Budapest, aber erst in Passau wird der weitere Lebensweg der Maria Leopoldine entschieden.

Kloster Heiligkreuztal

Das Kloster Heiligkreuztal in Oberschwaben ist heute Schulungszentrum der Diözese Stuttgart, Freizeit- & Erholungsort für Familien und Präventationsort.

Mord in der Kadettenanstalt

Die Kriminalfälle des Husaren Tobias von Wenzel

Ein Ausbildungstag Ende Februar 1848 an der Berliner Kadettenanstalt neigt sich seinem Ende zu, als der Kadett Karl schreckensbleich in seine Stube stürzt. Entsetzt informiert er seine Kameraden von der Begegnung mit Soldaten des 1. Grenadier-Regiments, die auf dem Hetzhof der Kadettenanstalt ein Zeltlager aufgeschlagen haben. Sie schleppten ein junges Mädchen in eines ihrer Zelte. Erschrocken erkannte Karl, dass es sich um seine Schwester Greta handelte.
Fünf Kadetten haben keine Vorstellung, wie das junge Mädchen in das Zeltlager der Grenadiere geraten konnte. Die Kadetten beschließen Greta zu befreien.
Die Befreiung verläuft planmäßig, bis eine weitere Frauenleiche gefunden wird, Kadetten niedergeschlagen werden und zwei Folterknechte der Grenadiere erstochen im Mannschaftszelt R 24 liegen.
Leutnant Tobias von Wenzel, ausgestattet mit einem Dispens des preußischen Kriegsministers, soll die Entführung der Bankierstochter Greta klären. Dass daraus die Aufklärung mehrerer Morde werden würde, konnte er nicht wissen. Die Spur führt in ein Nachtlokal in der Friedrichstraße und endet erst in der Kieler Hafenkneipe „Zur Zarin“.

Das Buchcover

Das Cover zum Buch wurde während der Neujahrslesung von den Besuchern gewählt. Es standen fĂĽnf EntwĂĽrfe zur VerfĂĽgung. Wie das so ist als Grafiker, man hat Ideen und Visionen – manchmal auch zu viel davon und kann sich selbst nicht entscheiden. So kam uns der Gedanke, den kĂĽnftigen Lesern die Entscheidung zu ĂĽberlassen. 

Die Darstellung auf dem Cover zeigt den Neubau der Kadettenanstalt in Berlin.

ISBN 978-3-946031-03-1 / Preis: EUR 14,95

ISBN 978-3-946031-01-7 / Preis: EUR 14,95

Zwei Särge für Schloss Reinhardsbrunn

Die Kriminalfälle des Husaren Tobias von Wenzel

FĂĽrst Fondi fĂĽrchtet einen Giftanschlag auf sein Leben. Zur selben Zeit verschwindet sein Sohn Josef spurlos in den Harzer Bergen. In seiner Not wendet er sich Hilfe suchend an seinen alten Freund Cothenius in Berlin und flĂĽchtet zu seinem Ordensbruder Herzog Ernst von Sachsen-Gotha-Altenburg.

Am Neujahrstag bricht Tobias von Wenzel in Berlin nach Schloss Reinhardsbrunn auf. Während dieser Reise begegnet ihm eine geheimnisvolle rothaarige Frau, in die er sich unsterblich verliebt. Er muss feststellen, dass diese Frau den Grund seiner Reise kennt. Weshalb sein Schlitten ab Erfurt zwei Särge transportiert, wird ihm klar, als er in Reinhardsbrunn ankommt. Er kann nur noch dem toten Fürsten Heinrich die Ehre erweisen. Für wen aber ist der andere Sarg bestimmt?

Erst nach dem zweiten Meuchelmord erwischt Tobias den gedungenen Mörder. Drei Jahre muss dieser auf seine Hinrichtung warten. Es wird die letzte öffentliche Hinrichtung in Weimar sein, die der Scharfrichter Wittrich durchzuführen hat.

Förderverein „Schloss und Park Reinhardsbrunn“ e.V

Lesen Sie diesen spannenden historischen Kriminalroman und unterstützen Sie gleichzeitig die Arbeit des Förderverein „Schloss und Park Reinhardsbrunn“ e.V.. Der Autor spendet sein Honorar dem Verein und der Verlag unterstützt die Aktion womit insgesamt 25% vom Verkaufspreis der Vereinsarbeit zu Gute kommen.

Otto Kurt Dieter Hesse ĂĽber die Entstehung seines Romans

Im Oktober 2012 erschien mein Roman „ Maria Anna und die Schwarze Schar“. Zur gleichen Zeit ging das traurige Schicksal des Schlosses Reinhardsbrunn durch die Medien. Das war für mich der Anlass, den historischen Kriminalroman „Zwei Särge für Schloss Reinhardsbrunn“ zu schreiben.
Das Manuskript war fertig und in unseren Medien wurde vom Engagement kulturell interessierter Bürger für das Schloss berichtet. Diese Arbeit wollte ich unterstützen, deshalb stellte ich mein Manuskript Herrn Sören Macholdt vom Förderverein „Schloss und Park Reinhardsbrunn“ e.V. kostenlos zur Verfügung. Es war mein Wunsch, dass Einnahmen aus dem Verkauf dieses Buches der Arbeit dieses Fördervereins zugutekommen.
Mit den geschichtlichen Hintergründen, den Personen und den Orten war ich vertraut, also erfand ich eine Geschichte, in die meine kriminelle Erzählung hineinpassen konnte. Mit anderen Worten, Sie werden in keiner Chronik oder Geschichtsbüchern etwas finden, das die Vermutung nahe legt, ich hätte einen tatsächlichen Fall geschildert. Ich finde es schlimm, wenn wir unsere Geschichte vergessen. Verfallene Schlösser sind nur der Anfang und ein Symptom für versinkendes kulturelles Erbe. Immer sind es eigentlich Menschen die hier versagen. Aber es gibt auch immer wieder Männer und Frauen, die ihr Herz und ihren Verstand benutzen um Zustände zu verändern. Ihnen gilt meine Achtung und Anerkennung. Ich wünsche den Männer und Frauen dieses Fördervereins viel Erfolg und wäre glücklich, etwas dazu beigetragen zu haben.

uebergabe

Autor Otto Kurt Dieter Hesse, Verleger Sören Macholdt und Christfried Boelter bei der Scheckübergabe im Jahr 2016

Aktive Hilfe

Inzwischen wurden schon über 1500 Euro an den Förderverein „Schloss und Park Reinhardsbrunn“ e.V. übergeben.